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Weine aus der Toskana online kaufen

Wein aus Toskana · Übersicht

Weinregion

Anbaugebiete und Weine Toskana

Die Region Toskana mit der Hauptstadt Florenz umfasst 63.633 ha Rebfläche und ist neben dem Piemont das wohl berühmteste Weinbaugebiet Italiens. Sie liegt an der ligurischen Küste und wird im Osten von den Apenninen begrenzt. Auch die drittgrößte italienische Insel Elba zählt dazu. Die Toskana ist auch landschaftlich eines der schönsten italienischen Gebiete. Schon lange vor Christi Geburt und vor den Römern bauten hier die Etrusker Wein an, somit zählt es zu der ältesten Weinbau-Gebieten Europas. In der Antike bildete das Gebiet das nach dem Urvolk benannte Land Etruria. Auf römisch bedeutet dies Tuscia, woraus dann im Laufe der Zeit der Name Toscana entstand.

Ab dem dritten Jahrhundert vor Christi wurden dann die Etrusker von den Römern aufgesaugt. Die Römer verliehen das Land an altgediente Legionäre für ihre Verdienste um das Vaterland. Nach dem Verfall des römischen Imperiums wurde die Toskana von Goten, Byzantinern, Langobarden und Franken beherrscht. Unter Kaiser Karl dem Großen (742-814) wurde die Via Francigena (dt. Frankenstraße) erbaut, die Nord- und Süditalien verband und in der Toskana durch Lucca, San Gimignano, Siena und Radicofani führte. Ab dem 11. Jahrhundert entstanden die lange verfeindeten Stadtstaaten Florenz und Siena, sowie weiter nördlich Genua und Venedig. Zu dieser Zeit begann durch den Bedarf der rasch wachsenden Städte die Blüte der toskanischen Wein-Kultur. Schon im Mittelalter war der „Wein von Florenz“ weithin bekannt und wurde bis England und Russland verkauft.

Untrennbar verbunden mit der toskanischen Geschichte ist die Familie der Medici, die in höchstem Maße Kunst, Wissenschaft und Weinbau förderten. Ab Anfang des 16. Jahrhunderts wurde unter der Herrschaft der Medici die Toskana geeint und im Jahre 1569 von Papst Pius V. (1504–1572) zum Großherzogtum erhoben. Großherzog Cosimo III. (1642-1723) führte Anfang des 17. Jahrhunderts 150 Rebsorten ein, unter anderem Cabernet Sauvignon (Uva Francesca). Nach Aussterben der Medici trat Franz Stephan von Lothringen das Erbe an. Im Jahre 1860 wurde die Toskana durch Volksabstimmung mit dem Königreich Sardinien vereinigt, mit dem es dann 1861 im neuen Königreich Italien aufging. Unter Cosimo III. wurden im Jahre 1716 auch die Grenzen für die Weinbaubereiche Carmignano, Chianti, Pomino und Val d´Arno di Sopra festgelegt, diese zählen somit zu den ersten amtlich festgelegten Ursprungs-Bezeichnungen Europas.

Im 19. Jahrhundert definierte Baron Ricasoli die strengen Regeln für die Herstellung eines Chianti, des wohl bekanntesten Weins der Toskana (wenn nicht ganz Italiens). Zu dieser Zeit begann auch der Aufstieg der Region zu einer Weinmacht. Das große Gebiet ist im Norden und Osten von den Apenninen begrenzt. Die Weingärten erstrecken sich von den Bergen bis zur tyrrhenischen Küste. Zu zwei Dritteln liegen die Rebflächen an Berghängen zwischen 100 und 500 Meter Seehöhe. Die Weinlandschaft wechselt sich mit Olivenhainen und umfangreichen Wäldern ab. Insgesamt 14 wunderschöne Weinstraßen führen durch die Region. Heute gilt die Toskana als das Zentrum des italienischen Qualitäts-Weines.

Der Anteil der DOC- und DOCG-Weine beträgt rund 45 Prozent. Hier ist auch das Phänomen der „Vini da Tavola“ entstanden, heute als IGT bezeichnet, die oft die engen DOC-Grenzen in Frage stellen und manche davon sogar DOCG-Weine übertreffen. Die als Super-Toskaner bezeichneten Weine waren zum Beispiel Sassicaia und Ornellaia. Furore machte auch der IGT-Weißwein Galestro. Die Toskana ist auch die Heimat des berühmten Heiligen Weines Vin Santo. Ab den 1990er-Jahren entwickelte sich die Maremma, eine Landschaft im südwestlichen Teil der Region, zu einem neuen rasch wachsenden Hoffnungs-Gebiet. Viele bekannte Weingüter investieren hier in neue Rebflächen. Kaufen Sie jetzt die Weine aus der Toskana online bei Galperino.de.

Toskana
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