Emilia-Romagna

Die Region Emilia - Romagna mit der Hauptstadt Bologna umfasst 58.237 Hektar Rebfläche. Sie erstreckt sich von der Adria im Osten mit dem Bereich Romagna bis in den im Binnenland liegenden Bereich Emilia im Westen. Im Norden bildet der Po die Grenze zur Region Lombardei, im Süden bilden die Apenninen die knapp 300 Kilometer lange Grenze zu den Regionen Ligurien und Toskana. Der Name des Bereiches Emilia leitet sich von der Via Aemilia ab, die im Jahre 187 v. Chr. von den Römern angelegt wurde, um die beiden Städte Piacenza und Rimini zu verbinden. Die Emilia ist vor allem durch die hauptsächlich perlenden Rot- und Rosé-Weine aus verschiedenen Varietäten der Lambrusco bekannt, die großteils als süffige und jung zu trinkende Massenprodukte erzeugt werden. In der Romagna prägen die Rotweine aus der Sangiovese den Stil. Zwei Drittel der Rebflächen liegen im großen Schwemmland-Gebiet der Po-Ebene, die besten Anbaugebiete befinden sich im hügeligen Gebiet an der Südgrenze am Fuße der Apenninen. Die häufigsten weißen Sorten sind die Trebbiano-Varietäten Romagnolo und Toscano, Malvasia di Candia, Moscato Bianco, Ortrugo und Sauvignon Blanc. Die häufigsten roten sind Sangiovese di Romagna, Barbera, Bonarda und Lambrusco. Chardonnay, Pinot Noir und Sauvignon Blanc werden vermehrt angebaut. Es gibt aber auch noch viele autochthone Sorten. Der erste in Italien als DOCG klassifizierte Weißwein war der Albana di Romagna aus der gleichnamigen Rebsorte. Die DOC-Weine machen nur knapp 15% aus.
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AULENTE Bianco Rubicone IGT
2010
Auszeichnungen:
Dieser Jahrgang wurde noch nicht bewertet, der 2009er erhielt folgende Auszeichnungen:
• Gambero Rosso 2011: 2 Gläser
• Duemilavini 2011: 3 Trauben
• Veronelli 2011: 88 Punkte / 2 Sterne
• Guide L´espresso 2011: 3 Flaschen
Intensives Strohgelb mit goldgelben Reflexen. In der Nase intensiv und fruchtig mit leichten Zitrusnoten sowie fein blumigen Nuancen. Am Gaumen elegante Frische und Finesse, sehr gute Tiefe mit intensivem und lang anhaltendem Finale.