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Molise

Molise
Die mit 7.650 Hektar Reb­fl­äche nach dem Aos­ta-Tal und Li­gu­ri­en dritt­k­leins­te ita­lie­ni­sche Re­gi­on mit der Haupt­stadt Cam­po­bas­so und den zwei Pro­vin­zen Cam­po­bas­so und Iser­nia. Der Na­me Mo­li­se soll auf ei­ne ade­li­ge Fa­mi­lie im Mit­telal­ter zurückgehen. Die Re­gi­on liegt in Mit­te­l­i­ta­li­en an der Adria, im Nor­den sch­ließt die Re­gi­on Abruz­zen und im Süden die Re­gi­on Apu­li­en an. In den Hügeln des San­nio-Ge­bir­ges wird bis zu 600 Me­ter Höhe Weinbau be­trie­ben. Die Reb­fl­ächen sind stark zer­s­p­lit­tert, rund 90% der Wein­ber­ge ha­ben we­ni­ger als ei­nen hal­ben Hektar, nur zwei Weing­üter besi­tz­en mehr als 20 Hektar. Das wei­t­aus be­deu­tends­te und auch in­ter­na­tio­nal be­kann­te ist „Di Ma­jo No­r­an­te“ in Cam­po­ma­ri­no mit rund 60 Hektar. Die häuf­igst­en ro­ten Sor­ten sind Mon­te­pul­cia­no, San­giove­se und Ag­lia­ni­co, die häuf­igst­en wei­ßen Treb­bia­no To­s­ca­no, Bom­bi­no Bi­an­co und Mal­va­sia del Chi­an­ti. Es gibt auch noch ei­ne Rei­he von sehr al­ten, au­tocht­ho­nen Reb­s­or­ten, die gar nicht im Sor­ten­spie­gel auf­schei­nen. Das ge­mäßig­te Kli­ma trägt zu ei­ner re­la­tiv ho­hen Pro­duk­ti­ons-Men­ge bei. Der größte Teil der Wei­ne sind IGT´s oder VdT´s aus den Sor­ten Mon­te­pul­cia­no und Ag­lia­ni­co. Es gibt nur drei DOC-Zo­nen, die nicht ein­mal fünf Pr­oz­ent der Pro­duk­ti­on aus­ma­chen.
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